Was ist die Muskelatrophie?

Die Spinale Muskelatrophie Typ 2 gehört zu den Nervenerkrankungen. Sie wird durch die Änderung bestimmter Gene verursacht. Bei dieser Erkrankung werden Nervenzellen abgebaut, dadurch wird die Muskulatur weniger mit Signalen versorgt. Dadurch werden weniger beanspruchte Muskelzellen nach einiger Zeit abgebaut. Je nach Form der Erkrankung führt die Spinale Muskelatrophie immer mehr zum Abbau der Muskelzellen. Die Kraft der Erkrankten lässt immer mehr nach, später werden die Bewegungsmöglichkeiten immer mehr beschränkt. Menschen, die an Spinaler Muskelatrophie leiden, haben oft dünne Beine und Arme, sowie einen krummen Rücken. Kinder, die seit Ihrer Geburt an Spinaler Muskelatrophie leiden, lernen meist gar nicht, sich zu bewegen. Sollte die Muskelatrophie auch die Atemmuskulatur beanspruchen, kann es zu einem Atemstillstand und damit zum Tod kommen. 

Gibt es Therapiemöglichkeiten?

Die Therapie der Spinalen Muskelatrophie ist sehr schwer. Eine ursächliche Behandlung, was die Veränderung der Gene bedeutet, ist nicht möglich. Um eine Verschlimmerung zu verhindern, werden einige Therapiemöglichkeiten verwendet. Der Erfolg der Behandlung hängt von der Form der Spinalen Muskelatrophie ab. Zu diesen Behandlungsmöglichkeiten gehören folgende: Physiotherapie Logopädie Schmerztherapie Operation Medikamente und Impfungen.